Die TSG Haßloch hat das Derby gegen die VTV Mundenheim souverän mit 38:25 (20:9) für sich entschieden und damit den nächsten wichtigen Sieg in der Regionalliga eingefahren.
Von Beginn an waren die Bären hellwach. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich die Mannschaft von Christian Job zunehmend ab. Bis zum 10:8 in der 20. Minute hielten die Gäste noch Anschluss, ehe die Haßlocher mit einer beeindruckenden Serie das Spiel vorzeitig in ihre Richtung lenkten.
Neun Treffer in Folge sorgten für eine deutliche Führung. Besonders die aggressive und zugleich disziplinierte 3-2-1-Abwehr stellte die Mundenheimer immer wieder vor große Probleme. Dahinter erwischte Loic Modzinski einen starken Tag und entschärfte mehrere freie Würfe der Gäste.
Mit zunehmender Spielzeit gewann die TSG immer mehr Sicherheit. Mark Hartmann nutzte seine Chance im Rückraum, Leo Pfeil zeigte erneut seine Durchschlagskraft und auch Florian Kern sowie Dennis Götz setzten wichtige Akzente. Zur Halbzeit stand bereits eine komfortable 20:9-Führung auf der Anzeigetafel.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ Haßloch nichts mehr anbrennen. Die Bären kontrollierten die Partie über die gesamte zweite Hälfte und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf zwölf Tore aus. Besonders sehenswert: Das Tor von Riku Horikawa, der aus dem eigenen Torraum ins verwaiste Mundenheimer Gehäuse traf und damit für großen Jubel auf den Rängen sorgte.
Trainer Christian Job nutzte die Schlussphase, um allen Spielern wertvolle Einsatzzeiten zu geben. Der Höhepunkt folgte schließlich 90 Sekunden vor dem Ende: Nachwuchsspieler Lasse Kuhn erzielte mit dem Treffer zum 38:25 sein erstes Tor in der Regionalliga. Die gesamte Mannschaft feierte den 19-Jährigen anschließend ausgelassen.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, starker Abwehrarbeit und hoher Effektivität im Angriff setzen die Bären ihren positiven Trend fort und sammeln die nächsten wichtigen Punkte in der Regionalliga.
