Bei der schwierigen Aufwärtsausgabe bei den Eulenfrauen aus Ludwigshafen-Friesenheim reichte es nach großem Kampf nicht für eine Überraschung. Der amtierende Vizemeister entschied das Derby mit 34:27 (16:13) für sich.

Dem Haßlocher Trainerteam stand nach wie vor nur ein ersatzgeschwächter Kader zur Verfügung. So musste das Team neben den Langzeitverletzten Katharina Gerdon und Julia Spieß weiterhin auf Maike Fetzner, Anne Wild und Lucie Krein verzichten. Maike Freitag rückte dagegen nach ihrer Verletzung wieder in den Kader zurück.

Gleich zu Beginn kamen die favorisierten Gastgeberinnen in ihr Tempospiel und führten nach rund 9 Minuten mit 8:2. Nach dem genommenen Team Time Out fanden die Haßlocherinnen dann besser ins Spiel, profitierten von zwei Überzahlsituationen und kamen auf 8:6 (14.) heran. Medina Martinovic hielt zudem einige freie Würfe. Bis zur Halbzeit kamen die Gäste zwischenzeitlich auf bis zu zwei Tore heran, teils einfache technische Fehler verhinderten aber, dass sie den Eulenfrauen gefährlicher wurden. So wechselten die Teams beim Stand von 16:13 die Seiten.

Auch im zweiten Abschnitt kamen die Haßlocherinnen nicht auf mehr als drei Tore an die Eulenfrauen heran. Zudem stand im Rückraum durch die rote Karte für Maike Freitag aufgrund eines Foulspiels eine Spielerin weniger zur Verfügung. Zum Schluss hin schafften die Bärinnen nicht mehr, das Tempospiel der Gastgeberinnen zu unterbinden, sodass diese ihren Vorsprung weiter ausbauen konnten. Am Ende war die Niederlage zwar verdient, fiel aber etwas zu hoch aus. Ein großes Dankeschön geht an die vielen mitgereisten Fans, die fast schon für Heimspielatmosphäre gesorgt haben!

Nun stehen den Bärinnen mit den Partien zuhause gegen Mitaufsteiger Göppingen II (Sonntag 11. Oktober, 17 Uhr) und bei Schozach-Bottwartal (Sonntag, 18. Oktober, 16 Uhr) entscheidende Wochen bevor. Um endlich die ersten Punkte einzufahren, setzen die TSG Damen wieder auf die Unterstützung der Fans – kommt vorbei und macht die Halle voll!

Es spielten für die TSG: Ariane Hilbig (4/1), Katharina Scheid (4/1), Janneke Geigle (4), Imke Paul (3), Ann-Christin Steinhart (3), Viviane Schranz (3), Lourdes Joao (2), Maike Freitag (2), Ina Bühl (2), Tabea Frey, Angelina Schreyer sowie Medina Martinovic, Julia Zengerle und Louisa Brossart im Tor.

Fotos: Tanja Sommer – TS Sportfotografie