Mit einem stark dezimierten Kader verloren die TSG Damen trotz großem Kampf ihr erstes Auswärtsspiel in der 3. Liga Süd in Augsburg-Haunstetten. Am Ende fiel die 26:19 (11:9)-Niederlage höher aus als sich der tatsächliche Spielverlauf gestaltete.

Mit Lucie Krein, Maike Fetzner, Maike Freitag, Imke Paul, Anne Wild, Katharina Gerdon und Julia Spieß musste das Team bei der Auswärtsaufgabe in Augsburg auf einige Spielerinnen verletzungs- oder urlaubsbedingt verzichten. Zu Beginn gestaltete sich die Partie gegen die Haunstetterinnen, die sich vergangene Saison erst spät den Klassenerhalt sichern konnten und diese Saison mit einer jungen Truppe bestreiten, ausgeglichen (1:1, 7.). Beide Abwehrreihen standen stabil und ließen wenige Chancen zu. Über 4:2 (15.), 4:4 (17.), 9:6 (24.) und 10:9 (29.) legten die Gastgeberinnen immer wieder vor, während die Gäste dran blieben, aber die Chance auf die Führung verpassten. Mit der Schlusssekunde vor der Halbzeit kassierten die Haßlocherinnen noch einen Treffer, sodass die Teams beim Stand von 11:9 die Seiten wechselten.

Die zweite Hälfte gestaltete sich ähnlich wie die erste: Haunstetten legte immer wieder vor, Haßloch zog nach, kam aber nicht über den Ausgleich (12:12, 36.) oder den Anschlusstreffer (15:14, 42.) hinaus. Dann lagen die Gastgeberinnen beim 19:15 (49.) erstmals mit vier Toren in Front, die Bärinnen kämpften sich noch einmal bis auf zwei Tore heran (19:17, 52.). Danach machte sich aber die dünne Personaldecke und die Probleme im Angriff bemerkbar, gegen die offensive und aggressive Abwehr der Haunstetterinnen fanden sie einfach zu wenig Lösungen. Am Ende war die Niederlage zwar verdient, aber fiel zu hoch aus.

Da die Haßlocherinnen kommendes Wochenende aufgrund einer Spielverlegung spielfrei sind, bleibt ihnen und vor allem den verletzten Spielerinnen eine Woche mehr zur Regeneration. Dann steht das Derby bei den Eulenfrauen in Ludwigshafen an (Samstag, den 3. Oktober, 20 Uhr). Um gegen den Vizemeister eine Überraschung zu landen und etwas Zählbares mitzunehmen, setzen die TSG Damen auf die bärenstarke Unterstützung von den Rängen – also kommt nach Friesenheim und unterstützt die Mannschaft!

Es spielten für die TSG: Janneke Geigle (8), Ariane Hilbig (3/2), Ina Bühl (3), Angelina Schreyer (2/2), Viviane Schranz (2), Katharina Scheid (1), Tabea Frey, Lourdes Joao, Ann-Christin Steinhart sowie Medina Martinovic, Julia Zengerle und Louisa Brossart im Tor.