Dank einer kämpferisch starken Abwehrleistung und einer bärenstarken Medina Martinovic im Tor, die die Hälfte der Bälle auf ihr Tor parierte, behalten die Haßlocherinnen die beiden Punkte gegen den HSV Merzig/Hilbringen im Großdorf. Mit dem 28:16 (14:7)-Heimsieg gegen den Aufsteiger bleiben die TSG Damen weiterhin an der Tabellenspitze der Regionalliga Südwest.

Nach nervösem Beginn markierte die TSG erst in der 6. Minute den ersten Treffer des Spiels. Merzig versuchte durch lange Angriffe, eine körperbetonte Abwehr und konsequenten Rückzug, das Tempospiel der Haßlocherinnen zu verschleppen. Nach dem 4:3 (11.) konnten sich die Gastgeberinnen erstmals mit einem 3:0-Lauf absetzen. Bis zur Pause erhöhten sie den Vorsprung auf 14:7, der aufgrund von drei verworfenen Siebenmetern hätte höher ausfallen können.

Auch in der zweiten Hälfte kam Merzig nicht mehr heran und spielte weiterhin langsame Angriffe. Mehrmals scheiterten sie an der starken Medina Martinovic mit über 50 % gehaltenen Bällen. Zudem stand die 5:1-Abwehr mit Lucie Krein oder Maike Freitag auf Hinten Mitte stabil und zwang die Gegnerinnen zu einigen Fehlpässen, die sie über schnelle Einzelaktionen zu Toren ummünzen konnten. Nach und nach wuchs der Vorsprung bis zum 28:16 Endstand, den die TSG Damen mit über 140 eigenen Fans im TSG-Sportzentrum feierten.

Kommende Woche steht nun das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten aus Sobernheim an (Sonntag, 8. Februar, 16 Uhr). Im Hinspiel gab es einen klaren Sieg für die TSG, dennoch gilt es, die Gegnerinnen nicht zu unterschätzen und mit voller Konzentration ins Spiel zu gehen. Wer das Team dabei auf den Rängen unterstützen möchte, kann gern im Mannschaftsbus (Abfahrt: 13 Uhr) mitfahren.

Es spielten: Lucie Krein (7), Ina Bühl (4), Maike Fetzner (3), Maike Freitag (3), Katharina Scheid (3), Lydia Bachtler (2), Katharina Gerdon (2), Tabea Picabo Frey (1), Lourdes Joao (1), Imke Paul (1), Anne Wild (1), Gina Schmidt, Angelina Schreyer sowie Medina Martinovic und Louisa Brossart im Tor.