Ein Abend zum Vergessen
Die TSG Haßloch hat im wichtigen Heimspiel gegen den TuS Opladen einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Vor eigenem Publikum unterlagen die „Bären“ deutlich mit 23:34 und mussten damit im Kampf um den Klassenerhalt einen weiteren Tiefschlag verkraften.
Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. In den ersten Minuten hielt die TSG gut dagegen und kam durch Treffer von Yannik Treiber und Niklas Klein zum 6:6 (7.) und 8:8 (11.). Doch schon kurz darauf riss der Faden. Opladen nutzte Unkonzentriertheiten im Spielaufbau konsequent aus, setzte sich mit einfachen Toren ab und zog bis zur 17. Minute auf 8:13 davon.
Die TSG fand in der Folge kaum noch Struktur im eigenen Spiel. Fehlpässe, überhastete Abschlüsse und mangelnde Abstimmung in der Defensive machten es den Gästen leicht, ihren Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Zur Pause lag Haßloch bereits mit 13:19 zurück.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Opladen kam mehrfach über schnelle Gegenstöße zum Erfolg und setzte sich früh entscheidend ab (14:22, 35. Minute). Trotz zahlreicher Wechsel und taktischer Anpassungen gelang es der TSG nicht, den Zugriff auf das Spiel zurückzugewinnen. In der Schlussphase fehlten zunehmend Kraft, Klarheit und Durchschlagskraft, sodass die Gäste den Vorsprung weiter ausbauen konnten.
Am Ende stand eine deutliche 23:34-Heimniederlage, die schmerzt – vor allem, weil sie vor eigenem Publikum zustande kam. Die Situation im Tabellenkeller bleibt damit extrem schwierig. Der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze ist groß, doch eines bleibt klar: Solange der Klassenerhalt rechnerisch noch möglich ist, wird die TSG Haßloch den Kampf annehmen. Auch der drittletzte Tabellenplatz kann im Saisonverlauf noch entscheidend werden.
Jetzt gilt es, diese Leistung klar aufzuarbeiten, Verantwortung zu übernehmen und in den kommenden Spielen wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.
