Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr steht für unsere TSG Haßloch das nächste schwere Auswärtsspiel an: Wir gastieren bei der TSG Münster, einer Mannschaft, die mit enormer Qualität und mehreren ehemaligen Profis besetzt ist. Eine Aufgabe, die ohnehin schon herausfordernd wäre – doch die Vorbereitung auf diese Partie verlief alles andere als optimal.
Die gesamte Woche über hatte die TSG mit Krankheitsausfällen zu kämpfen. Kein einziges Training fand mit mehr als acht Feldspielern statt. „Die Bedingungen waren schwierig, wir konnten kaum normal trainieren“, berichtet Trainer Philip Rogawski. „Wir hoffen, dass bis Samstag nochmal ein paar Jungs zurückkommen.“
Die Niederlage im Heimspiel zuletzt steckt der Mannschaft noch in den Knochen. Zwei Spiele in Folge hatte die TSG über weite Strecken in der eigenen Hand – und gab beide Partien durch eigene Fehler wieder aus der Hand. Eine Situation, die mental zusetzt, aber gleichzeitig auch als Weckruf dienen soll.
„Wir haben die letzten beiden Spiele selbst verloren. Das tut weh – keine Frage“, so Rogawski weiter. „Aber wir dürfen den Glauben an uns nicht verlieren. Wir arbeiten weiter und wir wissen, dass wir es besser können.“
Trotz aller Widrigkeiten bleibt der Blick nach vorne gerichtet:
Der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz beträgt weiterhin 5 Punkte, und bei noch 19 verbleibenden Spielen ist im Kampf um den Klassenerhalt absolut alles möglich.
Dass die Aufgabe in Münster extrem schwer wird, ist allen bewusst. Doch genau in solchen Momenten zeigt sich, was eine Mannschaft ausmacht. „Wir müssen alles reinwerfen, jede Sekunde kämpfen und als Einheit auftreten. Nur dann haben wir eine Chance“, betont Kapitän Florian Kern.
Die TSG will sich in Münster teuer verkaufen, Widerstand leisten und sich jeden Meter hart erarbeiten. Für Punkte muss vieles zusammenpassen – doch der Wille, es zu schaffen, ist da.
