Für die TSG Haßloch stehen die letzten sechs Spiele der laufenden Drittligasaison an – und auch wenn die Ausgangslage im Tabellenkeller schwierig ist, will die Mannschaft von Trainer Christian Job weiterhin alles investieren, um noch den ein oder anderen Sieg einzufahren.
Am Samstag (19:00 Uhr) gastieren die „Bären“ beim Longericher SC Köln. Die Gastgeber gehen als klarer Favorit in die Partie: Aktuell belegt Köln den vierten Tabellenplatz und zählt zu den konstantesten Mannschaften der Liga. Vor heimischem Publikum wird der LSC alles daransetzen, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden.
Die Voraussetzungen auf Haßlocher Seite könnten derweil kaum schwieriger sein. Die Personalsituation bleibt weiterhin angespannt und hat sich im Vergleich zur Vorwoche sogar nochmals verschärft. Jakob Chrust wird der Mannschaft nach seinem Nasenbeinbruch im Spiel gegen die SGSH Dragons für den Rest der Saison fehlen. Der Spielmacher wurde erfolgreich operiert, muss jedoch rund acht Wochen auf Kontaktsport verzichten.
Auch Luis Maier wird in dieser Spielzeit aller Voraussicht nach nicht mehr eingreifen. Aufgrund anhaltender Knieprobleme wird beim Rückraumspieler kein Risiko mehr eingegangen. Zudem steht hinter dem Einsatz von Niklas Klein weiterhin ein Fragezeichen – er wartet nach Knieproblemen aktuell auf eine genaue Diagnose. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen dürfte Yannick Treiber, der weiterhin mit Rückenproblemen zu kämpfen hat. Julius Herbert konnte nach einer Erkrankung unter der Woche nur eingeschränkt trainieren.
Damit muss Christian Job erneut improvisieren und auf mehrere wichtige Akteure verzichten. Dennoch will sich die Mannschaft von diesen Umständen nicht entmutigen lassen. Vielmehr gilt es, die Situation anzunehmen und als Team zusammenzustehen.
Trotz der personellen Rückschläge geht es für die TSG darum, sich in den verbleibenden Spielen ordentlich zu präsentieren und weiterhin an der eigenen Entwicklung zu arbeiten. Der Druck ist dabei überschaubar – die „Bären“ können befreit aufspielen und haben nichts mehr zu verlieren.
Gegen einen starken Gegner in Köln wird es vor allem darauf ankommen, diszipliniert aufzutreten, die einfachen Fehler zu minimieren und als geschlossene Einheit aufzutreten. Der Fokus liegt klar auf der eigenen Leistung – unabhängig vom Ergebnis.
