Die TSG Haßloch hat sich nach den schwierigen Wochen eindrucksvoll zurückgemeldet. Vor heimischem Publikum besiegten die Bären die Bergischen Panther mit 28:26 (13:10) und feierten damit den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Christian Job.
Von Beginn an war zu spüren, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigen wollte. Besonders in der Defensive setzte Haßloch die Vorgaben des neuen Trainers konsequent um. Die offensive 3-2-1-Abwehr stellte die Gäste aus dem Bergischen Land immer wieder vor Probleme und bildete die Grundlage für eine engagierte Leistung über die gesamte Spielzeit.


Nach einem ausgeglichenen Start gelang es der TSG Mitte der ersten Halbzeit erstmals, sich leicht abzusetzen. Über Treffer von Sebastian Bösing, Yannick Treiber und Nils Chrust erspielten sich die Gastgeber eine 7:4-Führung (19.). Haßloch agierte in dieser Phase mit viel Einsatz, gewann wichtige Zweikämpfe und zwang die Gäste zu Fehlern. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich auch das Angriffsspiel, sodass sich die Bären bis zur Pause eine 13:10-Führung erarbeiten konnten.


Auch im zweiten Durchgang blieb Haßloch zunächst am Drücker. Besonders Yannick Treiber, der mit acht Treffern erfolgreichster Werfer der Bären war, übernahm Verantwortung im Angriff. Selbst eine doppelte Unterzahl überstand die Mannschaft gut und baute die Führung zwischenzeitlich auf vier Tore aus.


Die Bergischen Panther gaben sich jedoch nicht geschlagen und kämpften sich in der Schlussphase nochmals heran. Als Joe Ballmann knapp zwei Minuten vor dem Ende zum 27:26 verkürzte, wurde es in der TSG-Halle noch einmal spannend. Trainer Christian Job reagierte mit einer Auszeit und schwor seine Mannschaft auf die letzten Angriffe ein.


Die Antwort folgte prompt: Niklas Klein nutzte eine Lücke in der Abwehr der Gäste und traf mit einem platzierten Aufsetzer zum 28:26. In der letzten Minute konnte sich Haßloch dann auch auf seinen Torhüter verlassen. Florian Pfaffmann, der insgesamt 17 Paraden zeigte, hielt 30 Sekunden vor Schluss sogar seinen dritten Siebenmeter und sicherte damit endgültig den Heimsieg.


Nach dem Abpfiff kannte der Jubel in der TSG-Halle keine Grenzen mehr. Die Mannschaft feierte gemeinsam mit den Fans einen wichtigen Erfolg, der vor allem auf einer starken Abwehrleistung und großem Einsatzwillen basierte.


Trainer Christian Job zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft:
„Nach zwei Wochen kann man keine Wunder erwarten. Deshalb haben wir den Fokus auf die Abwehr gelegt. Die Mannschaft hat das mit viel Einsatz umgesetzt und wurde durch einen starken Torhüter unterstützt.“

Für die Bären war es ein Sieg des Willens – und ein wichtiges Signal nach schwierigen Wochen.