Nach der deutlichen Heimniederlage gegen die HG Saarlouis überschlugen sich bei der TSG Haßloch die Ereignisse. In einem intensiven und offenen Gespräch mit dem Sportlichen Leiter Kevin Seelos sowie Christian Job entschloss sich Cheftrainer Philip Rogawski, von seinem Amt zurückzutreten.
Kevin Seelos äußerte sich im Anschluss an die Entscheidung: „Natürlich bin ich über diesen Schritt nicht erfreut. Aber ich kann Philip zu 100 Prozent nachvollziehen. Er hat nicht mehr das Gefühl, die Mannschaft in der aktuellen Situation zu erreichen, und denkt, dass es das Beste für den Verein, die Mannschaft und auch für ihn persönlich ist.“
Mit Blick auf die kommende Saison habe Rogawski deutlich gemacht, dass aus seiner Sicht ein klarer Schnitt notwendig sei – nicht nur im Spielerkader, sondern auch auf der Trainerposition.
„Wir haben sehr lange und offen miteinander gesprochen und gehen im Guten auseinander. Man darf nicht vergessen: Philip hat die Mannschaft in einer sehr schwierigen Phase übernommen und sich dieser Herausforderung gestellt. Dafür bin ich ihm enorm dankbar“, so Seelos weiter.
Rogawski war nach Leo Vuletic und einer kurzen Übergangsphase unter Kevin Seelos bereits der dritte Trainer in kurzer Zeit. „Da muss man auch die Mannschaft in die Pflicht nehmen. Es wäre zu einfach, die Verantwortung allein beim Trainer zu suchen. Für uns ist es jetzt entscheidend, endlich wieder Konstanz auf der Trainerposition zu bekommen.“
Nach weiteren Gesprächen am Sonntagmittag fiel die Entscheidung: Christian Job wird die Mannschaft übernehmen – und das nicht nur als Interimstrainer. Wir werden auch in der kommenden Saison mit Job als Cheftrainer in die Runde gehen.
„Es ist sicherlich keine dankbare Aufgabe, die Mannschaft in dieser Situation zu übernehmen. Aber aus unserer Sicht ist es die einzige Lösung, die wir kurzfristig und gleichzeitig nachhaltig umsetzen können“, erklärt Seelos. Mit Christian Job übernimmt ein erfahrener Trainer mit A-Schein-Lizenz die Verantwortung.
Die TSG Haßloch bedankt sich ausdrücklich bei Philip Rogawski für seinen Einsatz, seiner Bereitschaft und seine Arbeit in einer herausfordernden Phase. Gleichzeitig wünschen wir Christian Job viel Erfolg, die nötige Ruhe und das Vertrauen, um der Mannschaft neue Stabilität zu geben.
Jetzt gilt es, gemeinsam nach vorne zu blicken.
