Die TSG Haßloch hat im Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II ein starkes Zeichen gesetzt und sich mit einem verdienten 34:28 (17:12)-Erfolg belohnt. In einer Partie, die früh auf die Probe gestellt wurde, überzeugten die Bären mit Leidenschaft, Geschlossenheit und einem unbedingten Willen, dieses Spiel für sich zu entscheiden.
Der Start gehörte den Gastgebern: Jakob Chrust eröffnete die Partie mit zwei schnellen Treffern und brachte die TSG früh in Führung. Doch bereits nach wenigen Minuten folgte der erste Rückschlag: Nach einer umstrittenen Szene sah Chrust die Rote Karte – ein Moment, der das Spiel hätte kippen können. Stattdessen rückte die Mannschaft enger zusammen und antwortete mit großem Kampfgeist.
Angeführt von einem überragenden Yannick Treiber, der Verantwortung übernahm und immer wieder die richtigen Lösungen fand, baute Haßloch den Vorsprung kontinuierlich aus. Treiber erzielte allein in der ersten Hälfte sieben Treffer und sorgte gemeinsam mit einer stabilen Defensive für eine verdiente 17:12-Führung zur Pause. Besonders bemerkenswert: Die TSG musste bereits vor dem Spiel und im weiteren Verlauf auf mehrere Spieler verzichten, ließ sich davon jedoch nicht beirren.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Bären konzentriert. Trotz sichtbarer Belastung – Treiber spielte zeitweise angeschlagen – hielt Haßloch das Tempo hoch und setzte sich Mitte der zweiten Halbzeit erstmals deutlich ab. Beim 22:14 (40.) war der Vorsprung auf acht Tore angewachsen. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg war Torhüter Loic Modzinski, der mit wichtigen Paraden immer wieder Sicherheit gab und das Torhüterduell klar für sich entschied.
Die Gäste versuchten zwar, noch einmal heranzukommen, doch die TSG ließ nichts mehr anbrennen. Über 25:17 und 30:22 steuerte Haßloch souverän dem Heimsieg entgegen und brachte den Vorsprung konzentriert über die Zeit. Am Ende stand ein hochverdientes 34:28 auf der Anzeigetafel – Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großem Einsatz.
Dieser Sieg war mehr als nur zwei Punkte: Er war eine Antwort. Für die Mannschaft, für das Umfeld und für die Fans, die die Bären auch in schwierigen Wochen unterstützt haben.
