Erst in der letzten Viertelstunde setzten sich die TSG Damen beim Auswärtsspiel in Sobernheim entscheidend ab. Zuvor hielten zahlreiche technische Fehler den Tabellenletzten im Spiel, das die Haßlocherinnen am Ende mit 19:28 (11:13) doch noch deutlich für sich entscheiden konnten.
Nach rund 9 Minuten legte das TSG-Trainerteam bereits die erste Auszeit: Die TSG Damen setzten kaum etwas davon um, was sie sich vor dem Spiel vorgenommen hatten. Technische Fehler im Spielaufbau und überhastete Abschlüsse aus dem Rückraum sorgten dafür, dass sie mit 4:3 in Rückstand waren. Doch auch nach der Auszeit kamen sie nicht in ihr gewohntes Spiel und gingen erst in der 22. Minute wieder in Führung (7:8). Sobernheim profitierte aber weiterhin von den Fehlern der Gäste und ging erneut in
Führung (11:10, 28.) Nach dem Ausgleich sorgte dann Maike Freitag, die ein starkes Spiel und sich mit 8 Toren treffsicher zeigte, mit zwei platzierten Würfen aus dem Rückraum für eine knappe Pausenführung (11:13).
Auch nach dem Seitenwechsel schafften es die Haßlocherinnen zunächst nicht, ihre Führung weiter auszubauen. Die Abwehr stand zwar mittlerweile stabiler und Medina Martinovic entschärfte insgesamt fünf von sechs Siebenmetern. Doch das große Problem blieb der Angriff mit Fehlpässen und -würfen. So ließen sie die Sobernheimerinnen über 14:15 (42.) und 16:18 (46.) lange im Spiel. In der letzten Viertelstunde machten die Haßlocherinnen dann aber endlich den Sack zu und erhöhten die Führung über 16:21 (51.) und 18:24 (54.) auf den 19:27-Endstand.
Nach der Fastnachtspause gastiert am Sonntag, den 22. Februar (Anpfiff: 17.30 Uhr), der Tabellendritte aus Mainz-Bretzenheim im TSG Sportzentrum. Die TSG Damen wollen weiterhin ungeschlagen bleiben und hoffen wieder auf die zahlreiche Unterstützung von den Rängen!
Es spielten: Maike Freitag (8/2), Lucie Krein (6/1), Maike Fetzner (3), Ina Bühl (2), Imke Paul (2), Katharina Scheid (2), Tabea Picabo Frey (1), Katharina Gerdon (1), Lourdes Joao (1), Angelina Schreyer (1), Lydia Bachtler, Gina Schmidt, Anne Wild sowie Medina Martinovic und Louisa Brossart im Tor.
