Wenn Bären auf Wölfe und Drachen treffen, dann bist du entweder in einer Fanatasywelt, oder die Saison hat wieder begonnen. In der Bärenhöhle empfing man am ersten Spieltag der Bezirksliga 2 des Handballverbands Rheinhessen-Pfalz die Zweitvertretung der Wölfe aus der Nordpfalz.
Eine Woche später wurde man bereits an selbiger Stelle wieder gefordert. Diesmal von den Drachen aus der Nibelungenstadt – der HSG Worms 2.
Windige Wölfe werfen weiter
Am ersten Spieltag waren die Nordpfälzer Wölfe zu Gast in der Bärenhöhle zu Haßloch. In der ersten Schlacht der beiden Häuser hatten am Ende die Gäste das bessere Ende für sich und entführten mit einem 26:31 die wichtigen zwei Punkte. Anders als es das Ergebnis vermuten lässt, war das Spiel spannend bis zur Schlussphase. Eine immer wieder wechselnde Führung – mit einer maximalen 3 Tore Differenz – endete mit einem 15:15 Halbzeitstand. Man merkte den Gastgebern noch an, dass der Handballsommerschlaf seine Spuren hinterlassen hat. Abläufe müssen erst wieder verinnerlicht werden und so mahnte Axel Vielring in der Kabine sich auf das zu fokussieren was man kann. Einfach! Wirkungsvoll! 35. Minute, Zwichenstand: 19:16.
Aber die Wölfe haben das Beißen nicht verlernt und sind nun ihrerseits zum Angriff übergegangen. Haben sich ins Spiel zurückgekämpft und ab der 41. Minute die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben. 3 Minuten vor Schluss kamen die Hausbären noch einmal auf 2 Tore ran und es roch nach Crunchtime. Jedoch war in dieser Phase dann nur noch eine Mannschaft erfolgreich und dies auch gleich 3 mal. Fehlstart aus Sicht der Gastgeber missglückt. Abere bereits eine Woche später gab es die nächste Chance für die Vierling-Sieben.
Es spielten: Vogel, Krist – Werner(4), Rohe(5), Sagerer, Grüner, Schäch(4), Letzin(4), Schmitt(3), Reiser, Baßler, Hauke, Pister(2), Woitas(4; 1/1), Herzog, Henkes
Nibelungenspiele als Siegfried
Nach der Niederlage der Vorwoche sollte gegen die Drachen aus Worms eine Steigerung her. Hier sollte sich zeigen ob man den Drachen zum Fraße vorgeworfen wird, oder man als Siegfried agiert. Spoiler: Weder noch!
Ein Spiel gespickt mit einer Anzahl technischer Fehler die dem Ergebnis gefährlich nahe kommt. Welches eindeutig von der Spannung gelebt hat und nichts für Handballästhetiker war. Dennoch, oder gerade deswegen ,haben die behäbigen Bären sich mit 24:23 gegen die drängenden Drachen durchsetzen können.
In der ersten Halbzeit konnte sich niemand bedeutend absetzen und die Führung wechselte immer mal wieder, sodass es zum Pausentee 10:11 aus Sicht Bären stand. Doch was will ein Bär mit Tee. Der güldene Honig ist erst dann besonders bekömmlich, wenn auch der Score stimmt. Also wieder die Vorgaben des Trainers umsetzen und entspannt in der 47. Minute zur Anzigetafel schauen. 15:19 für die Drachen, die somit scheinbar alles richtig gemacht haben bis hierhin anch der Halbzeit. Doch keine 3 Minuetn später: die Wende! (nein nicht die Wiedervereinigung). 20:20 prangte es von der Anzeigetafel und 2 Minuten vor Schlus stand man immer noch pari 23:23.
Das goldene Tor zum Abschluss gelang dann Micha Pister, der zum Drachentöter mutierte und den finalen Stoß vollführte. Somit war der Bann gebrochen und der erste Sieg konnte zelebriert werden.
Es spielten: Vogel, Krist – Rohe(4), Sagerer, Grüner(2), Letzin (3), Schmitt(4), Knoch, Reiser, Baßler, Woitas(8; 2/2), Pister(2), Herzog(1), Henkes
Tabellensituation und Ausblick
Nach 2 gespielten Spielen befindet man sich mit 2 Punkten auf Platz 6 der Tabelle.
Am Sonntag, den 13.09.2026 gastiert man um 16:00 Uhr in Albersweiler bei der HSG Landau/Land 3. Hier wollen wir die nächsten 2 Punkte holen.
Kleiner Vormerker:
Am 19.09.2026 18:00 Uhr spielt die Gehörlosennationalmannschaft in Haßloch gegen Frankreich.
Danach haben wir unser Spiel gegen Dudenhofen/Schifferstadt 3 um 20:00 Uhr.
Beide Mannschaften freuen sich auf euer kommen.
