Im prestigetrrächtigen Pfalzderby gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf musste sich die TSG Haßloch vor heimischer Kulisse mit 27:33 (14:16) geschlagen geben. Trotz großer Einsatzbereitschaft und einer kämpferisch starken Leistung blieb die Mannschaft am Ende erneut ohne Punkte.


Von Beginn an war zu spüren, welche Bedeutung dieses Spiel für beide Seiten hatte. Die TSG zeigte eine ganz andere Körpersprache als in den Wochen zuvor und hielt die Partie lange offen. Vor allem die offensive 3:2:1-Abwehr bereitete dem Gegner immer wieder Probleme. Immer wieder gelang es, Ballgewinne zu erzwingen und das Spiel ausgeglichen zu gestalten.
Im Angriff war es vor allem Nils Chrust, der nach seinem Abiball wieder zur Verfügung stand und direkt Verantwortung übernahm. Mit viel Mut und Entschlossenheit hielt er die TSG in der Anfangsphase im Spiel. Dennoch schafften es die Gäste immer wieder, über die Außenpositionen erfolgreich zu sein und sich leichte Vorteile zu erspielen.


So entwickelte sich eine intensive erste Halbzeit, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Mit einem knappen Rückstand von 14:16 ging es aus Haßlocher Sicht in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die TSG dran und zeigte weiterhin Moral. Doch wie so oft in dieser Saison fehlte in entscheidenden Phasen die nötige Konsequenz. Immer wieder schlichen sich kleine Fehler ein, die das HLZ konsequent bestrafte. Schritt für Schritt setzten sich die Gäste ab und erspielten sich einen Vorsprung, den sie bis zum Ende verwalteten.
Trotz der Niederlage konnte man der Mannschaft den Willen und Einsatz nicht absprechen. „Wir haben Charakter gezeigt und alles reingeworfen“, so Trainer Christian Job nach der Partie. Dennoch bleibt die Erkenntnis, dass es aktuell nicht reicht, um solche Spiele für sich zu entscheiden.


Die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt und ist ein entscheidender Faktor in dieser Saison. Immer wieder musste die Mannschaft auf wichtige Spieler verzichten, was sich auch in diesem Spiel bemerkbar machte.
Am Ende steht eine weitere Niederlage – aber auch ein Auftritt, der zumindest zeigt, dass sich die Mannschaft nicht aufgibt und weiterhin alles investiert.