Nach zweiwöchiger Spielpause steigt die TSG Haßloch am Samstag wieder in den Drittligabetrieb ein. Im vorletzten Spiel des Jahres sind die „Bären“ um 19:30 Uhr beim TV Kirchzell in der Dreifachsporthalle Miltenberg gefordert – eine der traditionell schwierigsten Auswärtsaufgaben der Liga. 

Nach der unglücklichen Auswärtsniederlage im Nachholspiel bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II hofft die Mannschaft nun, endlich wieder Punkte einzufahren. Cheftrainer Philip Rogawski zeigt sich vorsichtig optimistisch:
„Die Trainingsleistung war in den letzten Tagen wirklich gut. Die Personalsituation hat sich etwas entspannt, aber es bleibt eine sehr schwere Aufgabe.“ 

Personalsituation entspannt sich leicht 

Julius Herbert und Tino Gläßgen sind wieder zur Mannschaft zurückgekehrt und einsatzfähig.
Auch Luis Maier arbeitet sich weiter stabil zurück, sein Comeback wird im Januar erwartet. 

Fraglich bleibt dagegen der Einsatz von Niklas Klein, der weiterhin mit einer Kreuzbandzerrung zu kämpfen hat. Ob Rückraumspieler Niklas Glindemann rechtzeitig von seinem Studium in Dortmund anreisen kann, entscheidet sich kurzfristig. 

TV Kirchzell – harte Abwehr, starke Einzelspieler 

Der TV Kirchzell ist bekannt für seine kompromisslose Abwehrarbeit. „Kirchzell deckt knüppelhart, und sie haben im Angriff enorme Wurfstärke und Qualität im Eins-gegen-Eins“, betont Rogawski. 

Mit Joshua Osifo und Tim Haufglöckner stehen gleich zwei herausragende Torschützen im Kader der Mainfranken – Spieler, die ein Match alleine entscheiden können. 

Trotz der individuellen Qualität ist Kirchzell mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 13:13 auf Rang acht platziert. Die Mannschaft von Trainer Povilas Barbaskas kehrt nach dreiwöchiger Pause in den Spielbetrieb zurück. Zuvor siegte sie auswärts bei der HLZ Friesenheim-Hochdorf, nachdem es zuhause gegen Longerich nur zu einem Remis gereicht hatte. 

„Wir glauben fest an unsere Chance“ 

Trotz aller Herausforderungen blickt die TSG zuversichtlich nach vorne.
Rogawski:
„So wie die Jungs in den letzten Wochen trainiert haben – das ist beeindruckend. Die Einstellung ist top, die Mannschaft ist im Kampfmodus.“ 

Mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen sich die Spieler laut dem Coach nicht:
„In den letzten beiden Spielen hat man gesehen, was möglich ist. Wir waren bis zum Schluss im Spiel. Ich bin überzeugt, dass wir uns bald auch mit Punkten belohnen werden.“ 

Die Devise für Samstag ist klar:
➡️ das Spiel lange offenhalten,
➡️ und diesmal das nötige Quäntchen Glück erzwingen.