Die TSG Haßloch hat ihr Nachholspiel bei der Bundesligareserve der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II denkbar knapp mit 26:25 verloren. Nach 60 intensiven Minuten stand eine Niederlage, die angesichts der starken Mannschaftsleistung unglaublich bitter ist.

Schwierige Woche – starke Reaktion

Die Vorbereitung war alles andere als ideal:
Mehrere krankheitsbedingte Ausfälle, Trainingseinheiten mit maximal acht Feldspielern und dazu das Fehlen von Tino Gläßgen am Spieltag. Ebenfalls nicht mit dabei waren Julius Herbert und Niklas Glindemann.
Luis Maier arbeitet weiter an seinem Comeback für Januar.

Trotzdem zeigte die Mannschaft von Beginn an: Wir sind da. Wir kämpfen. Wir glauben an uns.

Mit einem mutigen Start ging die TSG mit 2:0 und 3:1 in Führung – ein frühes Zeichen, dass man sich hier keinesfalls verstecken wollte.

Viel Tempo, viele Strafen – und ein Vier-Tore-Rückstand

Die Gastgeber spielten ihre aggressive 3:3-Abwehr, die für viel Bewegung, noch mehr Zweikämpfe und leider auch einige fragwürdige Zeitstrafen gegen die TSG sorgte.
Diese Phase brachte die HSG zwischenzeitlich auf 20:16 nach vorne.

Loïc Modzinski hält überragend – und das Team glaubt wieder dran

Ein Schlüssel für die Aufholjagd war Torhüter Loïc Modzinski, der in der zweiten Halbzeit mehrere freie Bälle spektakulär entschärfte.
Seine Paraden gaben der gesamten Mannschaft Energie und machten den Glauben an einen Punkt greifbar.

Schlusskrimi – und ein Siebenmeter entscheidet die Partie

Mit großem Willen kämpfte sich die TSG zurück.
Spannung pur:

  • 56:16 – Treiber trifft zum 24:23
  • 58:00 – Niklas Klein gleicht zum 24:24 aus
  • 58:26 – Lukas Klein schiebt das 25:25 hinterher
  • 59:21 – Dutenhofen trifft zum 26:25
  • 59:28 – TSG nimmt die Auszeit
  • 60:00 – Florian Kern verfehlt den letzten Siebenmeter

Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen.

🔹 Stimmen zum Spiel

Trainer Philip Rogawski:

„Die Jungs haben als Mannschaft unfassbar gekämpft. Dass es am Ende so ausgeht, tut weh. Aber auf diese Leistung können wir stolz sein und aufbauen.“

🔹 Trotz allem: Der Weg stimmt

Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz bleibt bei 6 Punkten, die Saison hat noch 17 Spiele, alles ist weiterhin möglich.

Wichtig ist:
Die Mannschaft lebt.
Die Mannschaft kämpft.
Und die Mannschaft glaubt an sich.