Hassloch. Handball-Drittligist TSG Haßloch verlor mit 31:35 (13:17) bei der TSG Münster und bleibt mit nur zwei Punkten weiterhin Tabellenschlusslicht. Die Haßlocher führten nach neun Minuten durch Sebastian Bösing mit 4:3, bevor die Hessen das Spiel an sich rissen und nach 23 Minuten mit 14:8 führten. Es drohte eine frühe Vorentscheidung.

„So negativ, wie es aussieht, war es nicht, gerade wenn man unsere Personalsituation anschaut“, verteidigt TSG-Trainer Philip Rogawski seine Mannschaft, die unter der Woche von einer Erkältungswelle erwischt wurde. Mehrere Stammspieler mussten ersetzen werden. Sie ließ sich nicht hängen, verkürzte durch Bösing auf 13:17 zur Halbzeit. Doch auch das war acht Minuten später wieder dahin, 24:17 für Münster. „Das Rückzugsverhalten war in der Zeit nicht gut. Aber wir sind, so wie im ganzen Spiel auch, daran gescheitert, dass wir uns tolle Chancen rausspielen, aber viel zu viele klare Möglichkeiten liegen lassen“, klagt der Trainer.

Die TSG holte noch mal auf. Nach dem 31:27 (52.) kam sie durch den zwölfmaligen Torschützen Sebastian Bösing, der aufgrund seiner starken Leistung von seinen Mitspielern immer gesucht und freigespielt wurde, fünf Minuten vor dem Ende auf 29:31 ran. Rogawski: „Wir machen die Chancen nicht und konnten daher nicht gleichziehen. Das ist der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann.“isba