Haßloch – Kornwestheim 24:19

Zum zweiten Heimspiel gab am Samstagabend der TV Salamander Kornwestheim im TSG Sportzentrum seine Visitenkarte ab.
Nach der deutlichen Niederlage in Konstanz wussten unsere Jungs in der Tat noch nicht wo sie sich in der 3. Liga einordnen sollen. Bereits im Training unter der Woche konnte man die Nervosität und den Druck spüren, denn jeder wusste es geht um wichtige Punkte am Wochenende.

In der gut gefüllten TSG Halle legte der Tabellensechste der Vorsaison eindrucksvoll los. Nach 22 Minuten stand es 5:10 für den Gast. Peter Masica fiel zu diesem Zeitpunkt bereits mit einer Oberschenkelverletzung aus und Marco Widman ging ohnehin grippegeschwächt ins Spiel. Unser Trainer hatte mit einer etwas veränderten Anfangsaufstellung versucht den Gegner zu überraschen. Als dieses Rezept nicht zu seiner Zufreidenheit aufging stellte er um. Eine wichtige Entscheidung dabei war der Torwartwechsel. Daniel Schlingmann löste den bis dahin nicht schlecht, jedoch etwas unglücklich haltenden Ilan Eigenmann ab. Nur fünf Minuten nach der Umstellung auf insgesamt vier Positionen verkürzten wir auf 9:10. Der Ausgleich schien und schien allerdings nicht fallen zu wollen.
Der Halbzeitstand von 10:11 zeigte, daß die Torhüter und die Abwehrreihen das Spiel bestimmten.
Nach der Pause ging es ähnlich weiter. Immer wieder standen unsere Jungs vor dem Ausgleich, Wie verhext wollte dieser nicht gelingen.
Nach zwei weiteren Paraden von „Schlingel“ und dem Durchsetzungsvermögen von „Flo“ Kern und „Schnubbes“ Kevin Seelos platzte der Knoten endlich. In der 45. Minute fiel der ersehnte Ausgleich und direkt danach die erstmalige Führung im Spiel.
Trainer Kalabic hatte bis zu diesem Zeitpunkt den Gegner mit mehreren Deckungsvarianten immer wieder vor neue Aufgaben gestellt – die Maßnahme zeigten ihre Wirkung.

Der Innenblock mit Schubert, Seelos, Zellmer, Bösing im Zusammenspiel mit dem Torhüten funktionierte immer besser. Durch schnelles Umschalten von Abwehr in Angriff, zunehmende Treffsicherheit und den Fans im Rücken wurde der Vorsprung auf 21:16 ausgebaut. Dies war in der 53. Minute auch die Vorentscheidung.
Am Ende feierte die Halle unser Team mit standing ovations anlässlich des zweiten Sieges.

Fazit:
In einem insgesamt homogenen Team  am Samstag zeichneten sich die Spieler Kern, Gregori, Seelos und Schlingmann besonders aus.
Die Aufholjagd nach 5:10 zum 24:19 war eindrucksvoll und zeigt, daß der Wille sowie die Moral stimmen und unsere Mannschaft konditionell von Admir top ausgebildet wurde.

Tore: Seelos 7, Kern 6, Gregori 3, Bösing 3, Schubert 2, Zellmer 1, Widman 1, Christmann 1
Zuschauer 500

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