Gelungener Jahresauftakt unserer mD-Jugend

Nach der ferien- und WM-bedingten wochenlangen Spielpause griffen am vergangenen Wochenende auch unsere D-Junioren wieder ins Ligageschehen ein. Unsere D1 war zu Gast beim Tabellenschlusslicht aus Dansenberg. Die Westpfälzer hatten bis dato nur einen Punkt auf der Habenseite, den sie ausgerechnet aus unserem TSG Sportzentrum entführen konnten. Insofern waren die Gastgeber heiß auf ihren ersten doppelten Punktgewinn und hatten sich einiges gegen unsere Jungs ausgerechnet.

In der ersten Hälfte entwickelte sich schnell das erwartet umkämpfte Spiel, das nach wechselnden Führungen zur Halbzeit eine knappe Haßlocher 10:12-Führung verzeichnete. Dabei war es vor allem Benjamin Bäsel zwischen den Pfosten zu verdanken, dass sein Team die Nase vorn hatte. Er zeigte ganz starken Paraden, machte sein mit Abstand bestesSaisonspiel und war ein wichtiger Rückhalt für seine Vorderleute. Nach der Pause kamen unsere D-Bären besser ins Spiel, agierten im Angriff überlegter und setzten sich von 13:15 auf 13:18 ab (28. Spielminute). Doch von nun an sollten die Gastgeber das Glück gepachtet haben. Im Angriff erzielten sie gleich vier Pfostentore in Serie und in der Abwehr profitierten sie von erstaunlichen Entscheidungen des Unparteiischen, der unseren Jungs in dieser Phase beispielsweise zwei 7m-Treffer wegen vermeintlicher Übertritte verwehrte. So kam es, wie es kommen musste, und Dansenberg glich zwei Minuten vor dem Ende zum 22:22 aus. Bemerkenswert, dass unsere Buben nun nicht den Kopf verloren, sondern 66 Sekunden vor dem Ende erneut in Führung gehen konnten. Als die Abwehr dann 20 Sekunden später dank flinker Hände den Ball eroberte, wurde die Uhr souverän heruntergespielt und der hauchdünne 22:23-Auswärtssieg war perfekt.

Weit weniger spannend machte es unsere junge D2-Mannschaft bei ihrem ersten Verbandsligaspiel. Zu Gast war die mJ Dansenberg/Thaleischweiler II. Mit einem Sahnetag wurden die Westpfälzer nach allen Regeln der Kunst zerlegt: René Hoffmann im Tor präsentierte sich stark wie nie, die Abwehr doppelte gekonnt die gefährlichsten Angreifer, das Umschaltspiel funktionierte perfekt, so dass zahlreiche leichte Kontertore erzielt werden konnten, und im Positionsangriff wurde solange geduldig gespielt, bis sich klare Wurfpositionen ergaben. Am Ende hieß es 32:10 (15:5), ein famoser Kantersieg, bei dem sich alle Feldspieler in die Torjägerliste eintragen konnten und der die Zuschauer den Hut vor einer tollen Mannschaftsleistung ziehen ließ.