9.3.2019 Hohe Klatsche in Pforzheim abgeholt – Viele Faktoren ausschlaggebend

Mit einer in dieser Höhe nicht erwarteten 38:22 (19:12) Niederlage im Gepäck mussten die Hasslocher Handballer und deren recht zahlreiche Fans die Heimreise in die Pfalz antreten.

Das Spiel war nach 10 Minuten beim  Stand von 10:3 bereits entschieden. Da hat sich Pforzheim für die 20:34 Niederlage von letzter Saison gegen uns eindrucksvoll gerächt, meinte unser sportlicher Leiter Thomas Müller.

Es waren sicher nicht die besten Voraussetzungen, denn wir konnten in den letzten Wochen wegen zahlreichen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen nicht gut trainieren. Ohne Kern, Zech und Gregori, Götz noch nicht fit, Seelos mit Rückenproblemen, Hartstern erst wieder genesen, fehlten schon einige Alternativen. Aber dies ist nur ein Grund für das kollektive Versagen aller Akteure. Da muss man schon generell viele Dinge analysieren und hinterfragen, denn es war ja nicht das einzige schwache Spiel in 2019.

Zum Spiel selbst gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, denn die Partie war zu einseitig und wir hatten einfach von Beginn an keinen Zugriff bekommen, sowohl im Angriff als auch in der Deckung. Die Hausherren legten wie ein Feuerwerk los und waren bereits nach fünf Minuten durch Dykta mit 6:1 in Führung gegangen und nach weiteren fünf Minuten stand es, wie oben erwähnt, 10:3. Diesen Abstand konnten wir bis zur Pause nicht verkürzen, sodass bei 19:12 die Seiten gewechselt wurden. Nach der Pause leider das gleiche Bild, es spielten nur die Goldstädter und die Männer von Trainer Tobias Job schauten machtlos zu und ließen sich kampflos abfertigen. Nach 40 Minuten stand es 27:14 und der Ausflug nach Pforzheim wurde zu einer peinlichen Angelegenheit. Nach weiteren 10 Minuten lagen die Hausherren mit 33:19 in Front und jeder Haßlocher in der Halle sehnte nur noch den Abpfiff herbei. Den letzten Treffer des Spiels erzielte Ales Muhovec mit seinem sechsten Tor zum Endstand von 38:22.

Wir hatten letzte Woche ein ähnliches Spiel bei den Rhein-Neckar-Löwen, welches mit 37:24 in die Hose ging, da war eine Reaktion der Mannschaft erforderlich, meinte der sportliche Leiter der TGS Pforzheim Wolfgang Taafel. In dieser Saison gibt es in unserer Liga wöchentlich derartige, unerklärliche Ergebnisse die man schnell abhaken muss, um es in der nächsten Partie wieder zu korrigieren.

Hoffen wir, dass auch unsere Mannschaft eine entsprechende Reaktion zeigt und gegen den designierten Meister Konstanz nächste Woche ein ordentliches Spiel abliefert. Mit nun sieben Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sind wir noch nicht über dem Berg.

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