Halbzeitergebnis: 19:11
Endergebnis: 30:28

Torschützen:

Woitas Dennis        8
Piotrowski Sven     6/2
Rummel Tim          5
Schwarz Jonas       3
Werner Tim            2
Vierling Axel          2
Grüner Marco         2

Spielbericht:

Nach zwei spielfreien Wochenenden ging es zur Zweitvertretung der HSG Lingenfeld/Schwegenheim. Sicherlich kein leichter Gegner, aber aufgrund der bisherigen Ergbenisse der HSG, errechnete man sich durchaus Chancen auf Punkte.
Relativ ausgeglichen verlief der Beginn, zwar konnten sich die Gastgeber nach vier Spielminuten auf 4:1 absetzen, allerdings schaffte  man schnell den Anschluss und hielt bis zum 7:6 in der 12. Spielminute ein offenes Spiel. Im Angriff setzte man jetzt leider viele Bälle an Pfosten oder Latte, im Gegenzug dazu zeigte man eine Abwehrleistung, die den Namen nicht verdient hatte. Zu harmlos arbeitete man in der Defensive und ermöglichte der HSG immer wieder ein leichtes Durchkommen und ungestörte Kreisanspiele, welche zu leichten Toren führten. Folglich geriet man immer weiter ins Hintertreffen und ging mit gesenkten Köpfen, beim Stand von 19:11, in die Halbzeit.
Der Gegner war keinesfalls übermächtig, das große Problem lag schlichtweg in der eigenen Abwehr. Die Halbzeitansprache hatte es entsprechend in sich. Man wollte sich hier nicht aufgeben und definitiv nicht abschlachten lassen. Folglich lautete die Devise für den zweiten Spielabschnitt, in der Abwehr aggressiver und kompakter zu stehen und zu schauen was am Ende dabei noch rum kommen kann. Die Halbzeitansprache wirkte augenscheinlich. Von nun an stand die Abwehr deutlich besser, wodurch man auch immer besser ins Spiel fand. Gleichbedeutend konnte man den Gegner unter Druck setzen und den Rückstand verringern. So zwang man, über 21:15 (39.) und 23:18 (43.) die Gastgeber zu einer Auszeit. Aber auch nach dieser war man nach wie vor die präsentere Mannschaft und kam beim 25:22 in der 48. Spielminute wieder gefährlich nah dran. Letztlich spielte die HSG die restliche Spielzeit aber konzentriert runter und gewann daher abschließend mit 30:28.
Was bleibt also zu sagen nach diesem Spiel. Wieder mal eine Partie, in der man gute Chancen auf Punkte hatte, letzten Endes aber aufgrund eigenem Unvermögen punktlos die Heimreise antreten muss. Der erste Spielabschnitt, aufgrund der „Abwehrarbeit“, war einfach zum Vergessen, spielt man aber wie in Halbzeit zwei, kann man nahezu jedem Gegner in der Klasse gefährlich werden. Am kommenden Sonntag, 15 Uhr besteht schon direkt die Chance es besser zu machen. Zu Gast im TSG-Sportzentrum ist dann die HSG Landau/Land 3, welche man unbedingt schlagen möchte.
Mit freundlichen Grüßen
Tim Werner