Wieder einmal haben wir es gegen Zweibrücken nicht geschafft zu gewinnen. Irgendwie liegt da ein Fluch auf uns, meinte Thomas Müller am Sonntag nach der Pasrtie. Ob der SV 64 oder die VTZ, ob Ober- oder 3.Liga, obwohl es am Samstag nach den ersten 35 Minuten anders aussah.
Wir haben bis zum 17:12 den Matchplan mit unseren Übergängen und Kreislaüferstellungen eingehalten und mit dem schnellen Spiel den Gegner unter Druck gesetzt. Nach dem 17:12 hatten wir sogar das 18:12 auf der Hand.
Die klare Überlegenheit wurde binnen 10 Minuten verspielt und wir haben den Gegner wieder ins Spiel gebracht. Dann kamen die Bälle, speziell bei unseren Übergängen, nicht mehr an den freien Mann und einige gute Torgelegenheiten wurden teilweise kläglich ausgelassen.
Damit haben wir den Gegner wieder erweckt und uns selbst runtergezogen.
Die Gesamtsituation ist derzeit nicht zufreidenstellend, denn neben den Verletzungen von Daniel Schlingmann und Jan Triebskorn, der ohne Training spielte trainiert bekanntlich Marco Bitz beruflich in den nächsten Monaten nur sporadisch mit und einige Spieler laufen ihrer Form hinterher.
Aber trotz all diesen Problemen hatten wir das Spiel im Griff und waren selbst Schuld.
Nicht nur in dem Angriff, sondern auch in der Abwehr waren die Stärken plötzlich weg. Die erste Halbzeit konnten sich die Kreisläufer von Zweibrücken nicht in Szene setzen und wir standen im 1:1 sehr kompakt. Dann bekommen wir wie aus dem Nichts bei identischen Abläufen die Kreisläufer nicht mehr zu und stehen falsch. Für mich ist dies unerklärlich wie man ein sicheres Spiel so abgibt. Natürlich würde man im Nachhinein einige Sachen verändern, aber danach ist man immer schlauer. Sicher ist auch, dass diese Situation nicht zum Wohl von Körper und Geist beiträgt und einem wieder einige unruhige Nächt bereitet.
Versuchen wir gemeinsam den Habel umzulegen um wieder in die Erfolgsspur zu kommen.