Das Drittligateam der Hasslocher Bären hat mit dem Turnier in Heddesheim die ersten beiden Blöcke der Vorbereitung zur neuen Saison abgeschlossen. Dabei haben sich die fünf neuen Spieler im Kader bereits gut eingelebt.

Die ersten Wochen standen unter dem Motto „ zurück zum Alltag“ nach der langen Coronapause. Dabei haben wir in vordergründig Kraft-Stabilisationsübungen und die Ausdauer mit Waldläufen trainiert, wobei nach der ersten Lockerung der Landesregierung auch Fußball in der Halle gespielt wurde. Erfahrungsgemäß wird ohnehin beim Fußball am meisten gelaufen und die Einheiten mit drei Fünfermannschaften hatten für viel Bewegung und Spaß gesorgt, so Trainer Müller.

In der zweiten Phase wurde vermehrt mit dem eigentlichen Arbeitsgerät, dem Handball gearbeitet. Angefangen mit der „Wiederbelebung der Wurfarmschulter“ standen als dann Pass-, Wurf- und Konterspiele sowie taktische Angriffsformationen auf dem Programm. Seit August kamen die ersten Vorbereitungsspiele hinzu.

Mit Siegen gegen Nieder-Roden, zweimal Worms, Budenheim und einer knappen Niederlagen in Großsachsen ging es letztes Wochenende zum Turnier nach Heddesheim. Erwartungsgemäß starteten wir mir zwei relativ klaren Siegen am Freitag Abend gegen Birkenau und Viernheim, ehe am Sonntag das letzte Gruppenspiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen 2 ohne Seelos, Julius Herbert und Marco Bitz überraschend hoch mit 31:24 gewonnen wurde. Danach stand unser Team im Endspiel gegen die SG Leutershausen, welches aufgrund der anfänglich verschlafenen 10 Minuten (7:2) am Ende mit 21:25 verloren ging.

Insgesamt verläuft die Vorbereitung wie erwartet. Die Mannschaft zieht voll mit und die Stimmung ist gut. Jetzt haben wir eine Woche Pause bevor wir uns dann der Abstimmung in der Abwehr widmen und das Angriffsspiel ausbauen.

Im September stehen drei Trainingseinheiten pro Woche und weitere 10 Testspiele auf dem Programm, bevor wir am 3.10. zum Saisonstart beim Topfavoriten Krefeld antreten müssen.