Mit 37:27 (20:13) und hängenden Köpfen verließ die Mannschaft und der Trainer am Freitag die Sporthalle in Kronau. Zu deutlich war der Unterschied zwischen den beiden Teams, denn wir konnten lediglich eine Viertelstunde mithalten, ehe sich die Junglöwen Tor um Tor bis zum Pausenpfiff auf 20:13 vorentscheidend absetzten.

Das anfängliche 2:0 und 6:3 (8. Spielminute) konnten unsere Jungs noch wegstecken und bis zum 9:8 (15. Minute) waren wir noch dran, aber exakt 300 Sekunden später stand es 13:8. Es bahnte sich ein für uns typisches Freitagsspiel an, denn ab diesem Zeitpunkt war der rote Faden komplett gerissen. Über 15:10 und 17:11 bauten die Hausherren den Vorsprung bis zum Pausenpfiff auf 20:13 aus. Die Partie war jetzt eigentlich schon entschieden, denn nicht nur das Ergebnis, sondern das Auftreten der Spieler von Trainer Tobias Job gab den gut 70 mitgereisten Hasslocher Fans keinen Grund zur Annahme das noch eine Wende möglich sei.

Und leider bestätigte sich diese Annahme, denn nach dem 21:15 zog der Bundesliganachwuchs aus dem Badischen Schritt für Schritt wieder weg und führte nach 47 Minuten mit 29:20 und hatte am Ende einen Unterschied von zehn Toren herausgeworfen.

Gleichgültig welches Mittel wir heute probiert haben, nichts hat wirklich funktioniert. Wir hatten weder in der Abwehr Zugriff, noch waren die Entscheidungen im Angriffsspiel erfolgreich. Ein verbrauchter Tag, so der enttäuschte Trainer Tobias Job nach der Partie im Trainertalk.

In der Tat gab es nicht viel mehr zu sagen und leider konnte unsere Mannschaft nicht an die Leistung des Vorspiels vom 22.11.2019 anknüpfen, welches mit 29:22 klar gewonnen wurde.

Wir sollten nicht mehr freitags spielen, denn da haben wir noch nie ein Spiel gewonnen, fügte unser sportlicher Leiter Thomas Müller dazu. Aber die Niederlage war gar nicht das schlimmste Ereignis des Abends aus Hasslocher Sicht, denn die Fußverletzung von Lars Hannes wiegt viel schwerer als die Niederlage. Lars fällt sicher einige Wochen aus und das tut uns weh, meinte Müller. Ansonsten haken wir dieses Spiel ab und konzentrieren uns bereits ab Dienstag auf die schwere Aufgabe gegen den die zweite Mannschaft von HC Erlangen.

TSG Hassloch
Pfaffmann, Schlingmann, Modzinski, Borodovskis 8, Hannes 1, Kern 4, Zech 1, Muhovec, Seelos 4, Gregori 3, Job 2, Hartstern, Zeller, Djozic 1, Röller 2, Götz 1/1