Nach vier Spielen ohne Niederlage konnte unsere erste Mannschaft zu Hause gegen das beste Auswärtsteam der Staffel die Serie leider nicht fortsetzen. Mit 26:29 (12:13) hat die Truppe von Trainer Tobias Job den Kürzeren gezogen. Irgendwie hatten wir heute keinen richtigen Zugriff gegen die stark aufspielenden Gäste und zu viele Fehler gemacht. Der Sieg von Kornwestheim geht in Ordnung und war nicht unverdient, so unser sportlicher Leiter Thomas Müller. Allerdings sei auch erwähnt, dass es beim 19:20 und 20:21 durchaus möglich gewesen wäre den Ausgleich zu erzielen, aber in dieser Phase haben wir leider zu viele Chancen nicht genutzt. Da half auch die Auszeit von Tobi Job nach 48 gespielten Minuten nicht die Wende, ganz das Gegenteil war der Fall. Anstelle zum 21:21 auszugleichen setzten sich die Gäste auf 20:23 ab und diesen Vorsprung gaben die Männer von Trainer Alexander Schurr nicht mehr her.

In der ersten Halbzeit war das Spiel noch offen, aber in Durchgang zwei war Kornwestheim die bessere Mannschaft und hat die Punkte verdient mit nach Hause genommen, so Torwart Daniel Schlingmann nach der Partie.

Exakt so ist die Partie schnell erzählt. Über 3:3 und 5:5 nach gut 12 Minuten konnte sich keine Mannschaft absetzen und so stand es 10 Sekunden vor dem Pausenpfiff 12:12, ehe Christopher Tinti noch durch einen Freiwurf zur knappen 12:13 traf.

Nach der Pause nahmen die Gäste dann mehr und mehr das Heft in die Hand und ging in der 34. Minuten erstmals mit drei Toren in Führung. Dies änderte sich erst in wie oben bereits erwähnt 15 Minuten vor dem Abpfiff, als Denni Djozic den 19:20 Anschlusstreffer erzielte. Aber spätestens beim 20:23 hatte man nicht mehr das Gefühl das unsere Jungs die Partie noch drehen können.

Kapitän Kevin Seelos war mit sich selbst völlig unzufrieden und meinte nach der ersten Frustphase, dieses Spiel müssen wir schnell abhaken und uns voll auf das enorm wichtige Match in einer Woche gegen Schlusslicht Blaustein konzentrieren. Wir brauchen noch 4 Punkte und dazu gehören diese dazu.

Tatsächlich wird dieses Spiel kein Selbstläufer und bedarf wie jede Partie vollste Aufmerksamkeit, Konzentration und Disziplin, denn in dieser Liga ist alles möglich, ist sich auch unser Coach sicher.

 

TSG
Pfaffmann, Schlingmann, Borodovskis 4, Hannes, Kern, Zech, Muhovec, Seelos 1, Gregori 1, Job, Hartstern 1, Zeller 2, Djozic 9/4, Röller 4, Götz 4