Mit 22:26 (11:13) hat unser Drittligateam zu Hause gegen den Favoriten aus der Westpfalz verloren. Dabei haben wir heute nicht nur gegen die TuS Dansenberg, sondern auch gegen viele Schiedsrichterentscheidungen ankämpfen müssen. Da wurden speziell im ersten Durchgang äußerst fragwürdige Zeitstrafen gegen uns gepfiffen, die uns permanent ins Hintertreffen brachten. Der Höhepunkt war die zweite Zeitstrafe gegen Elvijs Borodovskis die unseren kompletten Matchplan durcheinander brachte, so Thomas Müller zurecht sauer auf die 5:0 Zeitstrafen gegen die Hausherren.

Das wir dann nur mit 11:13 zur Pause zurücklagen ist der Moral und der Kampfkraft der Truppe von Trainer Tobias Job zu verdanken.

Natürlich  haben wir auch zu viele Chancen vergeben, aber es war uns nicht gegönnt im zweiten Durchgang einmal in Führung zu gehen.

Im Mittelpunkt des Derbys standen die beiden Abwehrreihen und die gut aufgelegten Torleute Daniel Schlingmann und Kevin Klier. Nach der 1:0 Führung durch Dennis Götz kamen die Gäste besser ins Spiel und kamen binnen weniger Minuten zum 1:4. Doch Hassloch zeigte sich wenig beeindruckt und erzielte  nach 15 Minuten das 6:5. Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier Mannschaften auf Augenhöhe, wären da nicht die unglücklichen Zeitstrafen-Entscheidungen zu Ungunsten der Heimmannschaft hinzugekommen. Zudem vergaben die Blauweißen auch noch zwei Strafwürfe und so gingen die Mannschaften mit 11:13 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, denn kein Team konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Über 15:15 und 17:17 war die Partie komplett offen, ehe sich die Westpfälzer durch ein Tor von Claussen erstmals mit drei Toren Differenz zum 18:21 absetzen konnten. Aber erneut kämpften sich die Hausherren heran und beim Spielstand von 21:23 durch den wiedergenesenen Florian Kern keimte im Hasslocher Lager berechtigt Hoffnung auf. Aber da war dann noch Kevin Klier im Gästetor, der in der Schlussphase einige gute Möglichkeiten der TSG-Spieler vereitelte.

Alles im Allem eine annehmbare Leistung meiner Mannschaft, aber erneut haben wir uns, beziehungsweise wurden wir nicht belohnt. Wenn nun Florian Kern und Kevin Seelos eine weitere Woche trainieren und wieder fit werden, dann ergeben sich mehr Alternativen und irgendwann ist auch uns das Glück wieder hold, so der Übungsleiter.

Tatsächlich heben die Mannen um Kapitän Seelos wenig Zeit zum Grübeln, denn nächste Woche steht in Plochingen eine ganz wichtige Partie an, ein sogenanntes 4-Punkte-Spiel so der Kapitän.

 

TSG
Schlingmann, Pfaffmann, Modzinski, Borodovskis 4, Hannes 2, Kern 3, Zech, Muhovec 1, Seelos 3/2, Gregori, 1, Job 2, Djozic 2, Röller 1, Götz 3/1