Natürlich waren wir personell gebeutelt und Erlangen hatte wieder alle Mann an Board, aber dem Spielverlauf nach haben wir wieder einmal Punkte liegen gelassen, so Thomas Müller nach der Partie. In der entscheidenden Phase der Partie hatten wir dreimal die Möglichkeit vorzulegen und konnten diese einfach nicht nutzen und auf der Gegenseite bekommst du dann immer ein Tor.

Die insgesamt enge Partie hatte eigentlich keinen Sieger verdient, aber den Hausherren stand in der Schlussphase das Glück mehr zur Seite als uns. Zudem hat man speziell unserem Rückraum den Kräfteverschleiss angemerkt, denn Borodovskis, Götz und der gerade wieder nach seinem Bänderriss zurückgekommene Seelos mussten durchspielen. Dominik Hartstern und Florian Kern hatten aufgrund der Verletzungen keinen Einsatz am Wochenende und Kevin Seelos hatte noch Trainingsrückstand.

Irgendwann kommt das Glück das du auch mal brauchst wieder zurück, meinte Denni Djozic nach der Partie an seiner alten Wirkungsstätte. In der Tat hatte der ansonsten treffsichere linke Aussenspieler bei zwei Strafwürfen zweimal die Latte getroffen und damit das Glück nicht auf seiner Seite.

Heute hat das Zusammenspiel zwischen dem Abwehr-Innenblock und den Torleuten nicht funktioniert, dies war unser Hauptproblem aber am Ende hätten wir einen Punkt mitnehmen müssen,  meinte Trainer Tobias Job.

Unsere Verletzungsserie hat ein Ende und man sah gleich was die Mannschaft leisten kann wenn wir komplett stehen, dies war vielleicht der Unterschied heute zu Hassloch – wir hatten mehr Alternativen als die Gäste. Der Sieg war knapp und glücklich, aber nicht unverdient, meinte der Trainer der Hausherren Tobias Wannenmacher.

 

TSG
Schlingmann, Pfaffmann, Borodovskis 5, Hannes, Kern, Zech, Muhovec, Seelos 5, Gregori 1, Job 1, Röller 4, Götz 3, Djozic 9/2