Es wurde viel berichtet und die ganze Woche viel darüber geredet. Am Ende sehen die Zuschauer und Fans in der  Hochdorfer Sporthalle ein leistungsgerechtes 18:18.
Beiden Mannschaften hat man die Anspannung von Beginn an angemerkt und dies nicht wegen des Derbycharakters, nein die Ausgangslage war mit 1:5 Punkten der Hausherren bzw. 2:4  Zählern der Gäste waren der Grund dafür. Es war klar das beide dringend Punkte benötigen und dazu kam dann noch die nachbarschaftliche Rivalität on top. Ich möchte dem Gegner nichts absprechen, aber wir müssen das Spiel gewinnen, denn die klarsten Chancen haben wir herausgespielt und sind überwiegend an uns selbst oder an Roko Peribonio gescheitert, so unser sportlicher Leiter Thomas Müller. Wir haben in den letzten drei spielen mehr als 30 freie Bälle verworfen, wie will man da ein Spiel in dieser ausgeglichenen Liga gewinnen, sagte Kapitän Kevin Seelos eigentlich eher enttäuscht als zufrieden.
Nimmt man alles zusammen, so hatte Hochdorf im ersten Durchgang etwas mehr vom Spiel und wir im zweiten Durchgang, von daher geht das Ergebnis in Ordnung, sieht man von der schlechten Chancenauswertung von uns ab,  meinte der andere überragende Spieler des Abends Daniel Schlingmann.
Nach anfänglichem offenen Schlagabtausch nutzen die Hausherren einen erste Fehlwurfperiode der Blauweißen aus und gingen in der 14. Minute mit 7:4 in Front, konnten den Vorsprung allerdings auch nicht weiter ausbauen und so wechselte man beim 10:8 die Seiten. Nach dem Wiederanpfiff konnten wir durch Seelos und Hannes zum 10:10 ausgleichen. Nach dem 15:15 in der 45. Spielminute fiel sieben Minuten kein Tor. Bevor wir erstmals mit 15:16 in Führung gingen. In dieser Phase hatten wir die besseren Möglichkeiten, aber immer wieder ließen wir beste Möglichkeiten aus, so unser Trainer Tobias Job der am Spielfeldrand bald verzweifelte und machtlos zuschauen musste wie seine Jungs es nicht schaffen sich entscheidend abzusetzen. Dadurch kamen die Hausherren immer wieder zum Ausgleich bzw.  durch einen Treffer von Novo 40 Sekunden vor dem Ende sogar zum 18:17.
exakt zwanzig Sekunden später erzielte Denni Djozic gegen seinen alten Mitspieler Roko Peribonio per Strafwurf den 18:18 Endstand und irgendwie hatte man einigen Minuten nach dem Abpfiff das Gefühl als waren alle mit dem Ergebnis zufrieden.

Haßloch
Schlingmann, Pfaffmann, Modzinski, Borodovskis 2, Hannes 1, Kern 3, Zech 2, Muhovec, Seelos 1, Gregori 1, Job 2, Hartstern, Zeller, Djozic 3/2, Röller, Götz 3/1