Das Spiel ist eigentlich schnell zusammen gefasst. In der ersten Halbzeit bereits die Möglichkeiten zu einer fünf Tore Führung nicht genutzt und in der zweiten Halbzeit den Gegner unnötig aufgebaut bedingt durch zu viele technische Fehler. Wir hatten den Gegner im Griff und waren leider nicht in der Lage daraus mehr Kapital zu schlagen und dabei hatten wir noch einen sehr starken Daniel Schlingmann im Tor, meinte Trainer Tobias Job nach der Partie.

Symptomatisch für das Spiel: beim Spielstand von 8:5 vergeben wir völlig frei eine Großchance und im direkten Gegenzug trifft Fürstenfeldbruck per Konter.

Anstatt 9:5 steht es 8:6 ! So einfach kann man den Gegner ins Spiel und sich selbst in Nöte bringen. Beim 8:8 Ausgleich kam dann noch Verunsicherung hinzu und die Folge war eine knappe 11:10 Führung. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild; wir erarbeiten uns Chancen oder erobern den Ball und scheitern oder spielen dem Gegner den Ball in die Hände.

Wenn du zweimal das leere Tor nicht triffst, 9 Freie verwirfst und 7 technische Fehler produzierst, dann rächt sich das im Laufe der Partie. Wie will man da ein Spiel in der 3. Liga gewinnen, meinte unser sportlicher Leiter Thomas Müller.

Zwar konnten sich die Gäste bis zur 52. Spielminute (22:24) nicht entscheidend absetzten und durch die vielen Ballgewinne keimte im Lager der Blauweißen immer wieder Hoffnung auf, aber bedingt durch die erwähnten Fehler gelang der mögliche Ausgleich nicht.

Tobias Job hatte es auch mit dem siebten Feldspieler probiert, allerdings konnten seine Jungs die sich daraus ergebenen Möglichkeiten einfach nicht nutzen.

Dieses Spiel darfst du zu Hause einfach nicht verlieren und  was wir heute verballert beziehungsweise dem Gegner in die Hände gespielt haben geht auf keine Kuhhaut, meinte Kapitän Kevin Seelos stocksauer und mit sich selbst unzufrieden. Aber auch seine anderen Kollegen waren sichtlich angefressen, denn diese Partie war unnötig verloren gegangen. Das Dominik Hartstern verletzungsbedingt nicht wirklich eingreifen konnte war natürlich auch nicht hilfreich.

Das Fazit kam von Linksaußen Denni Djozic, der bei neun Würfen acht mal traf. Wir müssen unsere Wurfquote insgesamt verbessern, dies ist klar, aber das heißt ja auch dass wir uns viele Chancen erarbeitet haben und somit nicht alles hinterfragen müssen was wir auf dem Spielfeld tun. Jetzt bereiten wir uns gut vor und fahren am Freitag zum Pfalzderby nach Hochdorf.

 

TSG
Schlingmann, Pfaffmann, Borodovskis 8/2, Djozic 8/2, Kern, Gregori 1, Zech, Muhovec, Hannes 1, Röller, Götz, Hartstern, Job 2, Zeller 2, Seelos 2