15.9.2018 Aufholjagd nicht belohnt – Hassloch verliert Pfalzderby in Dansenberg

Mit einer erneuten knappen 26:25 (13:13) Niederlage kehrten unsere Jungs aus völlig enttäuscht aus der Westpfalz zurück. Dabei hatte das Spiel eigentlich keinen Sieger verdient.

Solche Wochen braucht kein Mensch, denn die Spiele gehen an das Nervenkostüm, so Thomas Müller nach der Partie. Wir waren dem auf dem Papier übermächtigen Gegner ebenbürtig und müssen einen Punkt mitnehmen, fügt er hinzu. Unsere Jungs haben  wieder einmal den Beginn der Partie verpennt, sich dann gut in das Match reingekämpft und sind  nicht unverdient mit 13:13 in die Pause gegangen. Nach dem Wiederanpfiff jedoch haber wir wieder die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verpennt und schnell stand es 13:17. Erst nach der Auszeit von Trainer Tobias Job konnten wir uns wieder heranarbeiten und in der Spielminute 43 kamen wir dann zum Anschlusstreffer von 19:18. Was dann passierte sieht man selten in einem Handballspiel. Fast sechs Minuten fällt auf beiden Seiten kein Tor!

Und dabei hatten wir in diesem Spielabschnitt die deutlich die besseren Chancen als die Hausherren, aber insgesamt fünf (!) völlig freie Bälle konnte der Matchwinner, Kevin Klier entschärfen. Es war unglaublich, machen wir in der Phase nur einen Treffer, hätten wir beim haushohen Favoriten einen Zähler mitgenommen, so unser Kapitän Kevin Seelos, dem die Enttäuschung förmlich anzusehen war. Unser ehemaliger Spieler Sebastian Bösing machte ebenfalls den Matchwinner in Kevin Klier aus. Der hat insgesamt circa 10 völlig frei Bälle gehalten, aber auch wichtige aus dem Rückraum entschärft. Wir haben uns nur alle gewundert dass Kevin Seelos so wenig gespielt hat. Zudem kam den Hausherren entgegen, dass unsere rechte Angriffsseite, speziell im Rückraum wieder einmal sehr schwach spielte.

Ich kann meiner Mannschaft in kämpferischer Hinsicht heute keinen Vorwurf machen. Beim 19:18 müssen wir einfach treffen, dann passt das heute, so Trainer Tobias Job. Auch Dansenbergs Trainer Marco Sliva sprach von einem Spiel auf Augenhöhe, einem typischen Derby bei dem seine Mannschaft knapp aber nicht unverdient gewonnen hat.

Wir haben jetzt 2:6 Punkte und dabei 94:97 Tore und fahren nächste Woche nach Horkheim. Wenn wir da neben der Kampfkraft, die heute vorhanden war nun auch noch etwas weniger technische Fehler machen und Elvijs wieder in Normalform kommt, bin ich zuversichtlich für die anstehenden Spiele. Allerdings sind da auch viele „Wenn’s“ dabei, so der sportliche Leiter Thomas Müller.

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