15.12.2018 In Saarlouis war eigentlich nichts zu holen – mit 29:25 verloren

Ohne Punkte und eigentlich auch ohne so richtige Chance das Spiel zu gewinnen, kehrte unser Drittligateam aus dem Saarland zurück. Mit 29:25 (15:10) unterlag die Mannschaft von Trainer Tobias Job vor 1000 Zuschauern in Saarlouis.

Irgendwie hatte man die ganzen 60 Minuten über nicht so wirklich das Gefühl das heute was möglich wäre, meinte der verletzte Kapitän Kevin Seelos. Neben ihm fehlten auch noch Dennis Götz, der mit Grippe zu Hause das Bett hütete.

Ab dem 2:2 durch Oliver Zeller hatten die Gastgeber mehr vom Spiel und gingen in der 10. Minute durch den zehnfachen Torschützen Josip Grbavac mit 5:2 in Führung. Nach dem 5:3 durch Dominik Hartstern erzielten die Hausherren durch Kucharik und Grbavac das 7:3. Borodovskis und Hartstern konnte zwar erneut auf zwei Tore Unterschied zum 7:5 verkürzen, aber wiederum Grbavac und Kucharik legten in der 19. Spielminute zum 9:5 vor. So verlief die komplette erste Halbzeit, in der unsere Mannschaft eher eine mäßige Leistung ablieferte. Kamen wir auf Tuchfühlung heran, legten die Gastgeber sofort wieder nach. Mit 15:10 wurden die Seiten gewechselt.

Es schien als ob unser Trainer Tobi Job die richtigen Worte gefunden hat, um die Seinen nochmals wach zu rütteln, denn die ersten 10 Minuten der Halbzeit zwei gingen klar an uns. In der Minute 40 erzielte Elvijs Borodovskis den 17:16 Anschlusstreffer. Dem 18:16 durch Niclas Louis folgte das 18:17 durch Kreisläufer Lars Hannes. Jetzt nahm auch der Trainer der HG Saarlouis, Phillip Kessler eine Auszeit. Diese hatte allerdings nicht die gewünschte Wirkung erzielt, denn gut neun Minuten vor dem Abpfiff erzielte Florian Kern den 21:21 Ausgleich. Im Gegenzug traf Lars Walz zum 22:21 und anschließend sein Bruder Peter Walz zum 23:21. Linksaußen Tim Freitag erzielte nochmals den Anschluss zum 23:22, ehe sich die Gastgeber durch Kucharik und Grbavac vier Minuten vor dem Spielende zum vorentscheidenden 25:22 absetzen konnten. Nun nahm Tobias Job  nochmals seine letzte Auszeit und setzte mit dem siebten Feldspieler alles auf eine Karte. Leider hatte diese Umstellung nicht zum gewünschten Erfolg geführt. In den verbleibenden vier Minuten konnte unser Team nicht mehr als auf drei Tore Differenz verkürzen und so ging das Spiel nicht unverdient an die Hausherren.

Genau genommen hatten die Gastgeber über insgesamt 45 Minuten mehr vom Spiel und von daher geht der Sieg in Ordnung, so das Fazit von Tobias Job. Wir hatten heute nur eine durchwachsene Leistung gezeigt und dies reicht nicht um in Saarlouis zu gewinnen. Jetzt müssen wir zum Jahresausklang zu Hause gegen Oppenweiler Siegen, um dann mit 15 Pluspunkten in die längere Winterpause zu gehen, meinte unser sportlicher Leiter Thomas Müller.

TSG
Schlingmann, Pfaffmann, Borodovskis 4/2, Leibnitz, Hannes 4/2, Kern 2, Zech, Schmieder 1, Freitag 2, Gregori 2, Job 1, Hartstern 4, Zeller 5, Röller

HG
Schulz 2, Jonczyk, Kreis, Leist 4, Walz Peter 3, Hartz, Rifel 1, Grbavac 10, Louis 2, Thierry, Abadie 1, Noll 1, Kucharik 4, Walz Lars 3

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