Eng bis zum Ende des Spiels (Pfalzliga – männliche A-Jugend)

26.11.2016 – TSG Sportzentrum Haßloch

TSG Haßloch  – JSG Wörth/Hagenbach  37:33 (18:16)

Mit der Jugendspielgemeinschaft aus Wörth/Hagenbach stellte sich der Tabellenfünfte bei uns im Sportzentrum vor. Die Voraussetzungen auf unserer Seite waren schwierig, da fünf unserer Spieler aus diversen Gründen nicht mitwirken konnten. Dank der kurzfristigen Aktivierung von Christoph Freitag, der nach über einjähriger Pause sein Debüt in der A-Jugend gab, hatten wir zumindest einen Feldspieler als Wechsler auf der Bank. Fairerweise muss man sagen, dass auch unser Gegner mit nur sieben Feldspielern angereist war.

Von Anfang an lief der Motor unserer Sieben nicht rund und wir lagen die ersten zehn Minuten zurück. Erst beim 5:5 gelang erstmalig der Ausgleichstreffer. Vorne war die Trefferquote in Ordnung und speziell Hannes Röckel hielt uns mit seinen Toren aus der zweiten Reihe im Spiel. Doch in der Abwehr zeigten wir ungewohnte Schwächen. Es wurde zu wenig im Verband gearbeitet und der Gegner aus Wörth/Hagenbach wusste die Lücken geschickt zu nutzen. So blieb es über die Zwischenstände von 8:8, 12:12 bis hin zum 15:15 eine ganz enge Kiste. Richtig absetzen konnte sich keines der beiden Teams und zur Halbzeit lagen wir nur knapp in Front.

Kurz nach der Pause sahen wir die stärkste Phase unserer Mannschaft. Einige Unkonzentriertheiten und schwache Abschlüsse des Gegners konnte man in Gegenstöße und eigene Tore ummünzen. Dadurch wurde recht schnell eine 5-Tore-Führung erspielt und man lag mit 23:18 in Front. Lange Zeit hielt der Vorsprung von vier bis fünf Toren, doch der Gast gab sich noch lange nicht geschlagen und kam kurz vor Ende auf 33:34 heran. Am Ende waren es Nuancen, die das Spiel auf unsere Seite kippen ließen und man darf sicher von einem hart erkämpften Sieg sprechen, der im Ergebnis nicht zeigt, wie dramatisch es fünf Minuten vor Ende der Partie war.

Es bleibt die Erkenntnis, dass wir auch zu kämpfen vermögen, aber der Verlust von fünf Spielern nur sehr schwer zu kompensieren ist. In der Abwehr müssen wir schnell zu unserer bisher gewohnten Stabilität finden, denn nur so lassen sich die Spiele sicher gewinnen. Am Ende dürfen wir froh sein, unsere weiße Weste behalten zu haben.

 

Für die TSG spielten:

Loic Modzinski, Nicolas Brunk und Clemens Günther im Tor, Hannes Röckel (11), Nicolas Anslinger (8/4), Aaron Magin (7/1), Timon Krause (6), Carsten Handl (3),Christoph Freitag (2), Dominik Sutter.