25.11.2017 Hassloch scheitert an der Chancenauswertung und den Schiedsrichtern

Eine unerwartete und unnötige Niederlage gab es am Samstag Abend im Sportzentrum gegen die TUS Fürstenfeldbruck und damit hat das Team um Trainer Tobias Job zumindest vorübergehend die Tabellenführung verpasst.
Natürlich wurde das Spiel in der zweiten Halbzeit von den komplett überforderten Schiedsrichtern zu Gunsten der Gäste aus Bayern entschieden, aber wir haben insgesamt zu viele freie Bälle verworfen und zu viele technischen Fehler produziert. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wären die Schiedsrichter gar kein Faktor gewesen, so der sichtlich enttäuschte sportliche Leiter Thomas Müller nach der hitzigen Schlussphase der Begegnung. Die rote Karte für Stefan Job nach der theatralischen Showeinlage des Torstehers von Fürstenfeldbruck, die zum Überdruss auch noch mit einer blauen Karte untermauert wurde, war der unrühmliche Höhepunkt der beiden Herren in schwarz.
Aufgrund der Erkrankung von Andreas Zellmer stand somit kein Kreisläufer mehr zur Verfügung und die Hausherren mussten improvisieren und umstellen. Zu diesem Zeitpunkt lag die TSG noch 16:15 mit Ballbesitz in Front. Wir hätten allerdings den Chancen nach bereits mit mindestens 5 Toren führen müssen, dann wäre es nicht zu dieser zerfahren Schlussphase gekommen, meinte Kapitän Kevin Seelos, der ein solides Spiel ablieferte.
Die Gäste hatten in den ersten 15 Minuten des Spieles eigentlich keinen Zugriff und lagen bereits 9:5 hinten. Keiner der 500 Zuschauer hatte das Gefühl, dass dieses Spiel verloren geht, denn die Hausherren hatten in Angriff und Abwehr die „Brucker“ fest im Griff. Anstatt einfach so weiter zu spielen riss jetzt plötzlich der Faden und es folgte eine Aneinanderreihung technischer Fehler und Fehlwürfe die den Gegner ins Spiel brachten. Hatte man in den ersten 15 Minuten noch die Spieltaktik und das Tempo vorgegeben und sich damit den Vorsprung erarbeitet, kamen jetzt viele unnötig riskante  Pässe und es wurde zu früh abgeschlossen. Dazu kamen dann noch mehrere total „Freie“ die zum Teil kläglich vergeben wurden.
Diese Unzulänglichkeiten nahmen die Gäste gerne an und erzielten nach 20 Minuten den Anschlusstreffer zum 10:9. Noch konnten unsere Jungs nachlegen und 75 Sekunden vor dem Pausenpfiff führten wir mit 14:12. Aber erneute Fehler im Aufbauspiel brachten den schnellen Anschlusstreffer zum 14:13 und kurz vor der Halbzeit fiel der ersten Ausgleich. Mit 14:14 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wiederanpfiff ging es nun hin und her und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. In der 45. Spielminute stand es 21:21 Unentschieden. Beim Stand von 22:23 hatten wir es in drei Angriffen nicht geschafft den Ausgleich zu werfen. Dabei kamen dann noch die eingangs beschriebenen, teilweise krassen Fehlentscheidungen gegen die Hausherren, sodass es nicht mehr gelang die drohende Heimniederlage abzuwenden.
Trotz aller Erregung müssen wir erst auf uns selbst schauen und da war heute viel Unverständliches dabei und darüber muss man reden, denn dieses Spiel darf nicht verloren gehen, waren sich Trainer Job  und der sportliche Leiter Müller einig.

TSG Hassloch
Schlingmann, Röpcke, Borodovskis 3, Kern 3, Muhovec, Freitag, Seelos 5, Gregori 4, Job 1, Hartstern 1, Zeller 2, Götz 4/4,

TUS Fürstenfeldbruck
Kröger, Luderschmid, Leindl 2, Ball, Hild 1, Lex 1, Meinzer 6, Lentner 4, Kerst 1, Engelmann 1/1, Stumpf 7/4, Prause 4, Sxhwagerus, Maier

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